Otis Redding – Musik aus San Francisco

Mai 15, 2015 | By | Antworte Mehr

otis redding 800Otis Redding war ein einflussreicher US-amerikanischer Soul- sowie Rhythm-and-Blues-Sänger und Songschreiber der 1960er-Jahre (u. a. „These Arms of Mine“ 1962, „Respect“ 1965, „(Sittin‘ On) The Dock of the Bay“ 1967). Er wurde am 9. September 1941 in Dawson, Georgia in den Vereinigten Staaten geboren und starb am 10. Dezember 1967 mit nur 26 Jahren in Madison, Wisconsin.

Als Sohn eines dunkelhäutigen Baptistenpredigers wurde Otis Redding am 9. September 1941 in Dawson / Georgia, geboren. Im Kirchenchor begann seine Liebe zur Soulmusik und bewunderte Sänger wie Sam Cooke und Little Richard. Mit dessen damaliger Band „The Upsetters“ tingelte er eine Zeit lang umher und landete 1960 bei Johnny Jenkins and the Pinetoppers. Mit ihm und seiner Band nahm er unter dem Namen Otis and the Shooters im Juli 1960 She’s all right auf.

Es war seine erste Platte, die aber nicht von Erfolg gekrönt werden sollte. 1962 startete er mit seinem ersten selbst komponierten Song These Arms of Mine seine Solokariere und die Platte wurde sein erster Hit.

otis-redding-OF8M_o_tnLangsam wurden seine Erfolge immer größer und er wurde zu einem der einflussreichsten Soulsänger der 60er Jahre. In Memphis Tennesee, bei Stax Records war er in den 60er und 70er Jahren die Nummer eins und formte den typischen Memphis Soul.

1975 nahm er Mr. Pitiful auf und ihm gelang damit zum ersten Mal der Sprung in die Top 10. Dem folgten dann weitere große Erfolge aber am wohlsten fühlte er sich auf der Bühne. Wegen seiner mitreißenden Live Auftritte war er beliebt und wurde von den Fans geschätzt.

1967 beim großen Monterey Pop Festival feierten ihn weiße Zuhörer in bis dahin unbekanntem Maße. Der Erfolg bei diesem ersten großen Festival der Flower-Power-Bewegung war für ihn das Sprungbrett in die Welt. Das Publikum war verrückt nach ihm und außer Rand und Band.

Dann kam der 10. Dezember 1967. Otis war auf dem Weg von einem Fernsehauftritt in Cleveland nach Madison, wo er ein Konzert geben sollte. Beim Landeanflug geschah das Unglück und sein Flugzeug stürzte in den eiskalten Monona See bei Madison.otisnewspaper

Otis Redding wurde nur 26 Jahre alt.

Der ganz große Hit blieb ihm, zumindest zu seinen Lebzeiten, verwehrt. Erst nach seinem Tode wurde die 3 Tage davor aufgenommene Platte Sittin On The Dock Of The Bay, die eigentlich, wegen seiner Polypen-Operation in der dritten Strophe nicht gesungen sondern nur gepfiffen war, noch einmal nachgebessert werden sollte, posthum veröffentlicht.

Sie wurde dann sein größter Hit und landete auf Platz eins der Charts. Diesen Song hatte er während seines Urlaubs an der San Francisco Bay geschrieben.

Für „Sittin On The Dock Of The Bay“ erhielt er 1969 (posthum) einen Grammy.

Diskographie

  • Pain In My Heart (1964)
  • The Great Otis Redding Sings Soul Ballads (1965)
  • Otis Blue (1965)
  • The Soul Album (1966)
  • Complete & Unbelievable: The Otis Redding Dictionary of Soul (1966)
  • King & Queen (mit Carla Thomas) (1967)
  • Live In Europe (1967)
  • The History of Otis Redding (1967)

Posthum veröffentlichte Alben:

  • The Dock of The Bay (1968)
  • The Immortal Otis Redding (1968)
  • In Person at the Whisky a Go Go (1968)
  • Love Man (1969)
  • Tell The Truth (1970)
  • Good to Me: Live at the Whisky a Go Go, Vol. 2 (1993)
  • The King Of Soul (4 CD-Box) (2014)

Des Weiteren wurden eine Vielzahl von Best-of- und Livealben veröffentlicht

 

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Kategorie: Alles aus San Francisco, Fog City - Stadt des Nebels

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