Musik und San Francisco: The Beach Boys

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800px-The_Beach_Boys,_May_29,_2012Beach Boys haben mit San Francisco nichts zu tun aber  gehören eindeutig zum „kalifornischen Traum“ dazu.  

Die Band wurde 1961 von den Brüdern Brian, Dennis und Carl Wilson, ihrem Cousin Mike Love und ihrem Schulfreund Alan Jardine in Kalifornien gegründet. In den 60er und 70er Jahren stürmten sie mit ihrer Surfmusik die Hitparaden dieser Welt. Den Beach Boys gelang es auch, die Beatles, nach Beginn der legenderen Beatlemania erstmals wieder von Platz eins der US-amerikanischen Charts zu verdrängen.

Mit ihrer Art der Musik haben sie mehrere Meilensteine der Musikgeschichte gesetzt. Ihr „Good Vibrations“ gehört für mich zum Allerbesten meiner umfangreichen Plattensammlung.

Die Beach Boys veröffentlichten in der Zeit von 1962 bis 1996 insgesamt 28 Studio-Alben sowie drei Live-Alben aus den Jahren 1964, 1969 und 1972. Beach Boys Concert blieb das einzige reguläre Album, das die Billboard Charts anführte.

Die Band veröffentlichte von 1961 bis 1996 insgesamt 75 Singles, von denen 58 in die amerikanischen Billboard-Charts kamen. Ihr erster Eintrag in die Charts war der Titel Surfin, der im November 1961 Platz 75 erreichte, ihre letzte Hitparadenplatzierung gelang ihnen mit Fun, Fun, Fun (eine Neuaufnahme zusammen mit Status Quo) am 1. Februar 1996 mit Platz 24 in England. In den USA kamen insgesamt vier Singles auf Rang eins, weltweit waren es neun.

1966 begann ihre Plattenfirma Capitol Records, Best-Of-Sammlungen der Beach Boys zu veröffentlichen. Drei dieser Zusammenstellungen erreichten den ersten Rang in den Charts. Ihr letzter Charteintrag datiert auf das Jahr 2007, als das Best-of-Album The Warmth of the Sun Platz 40 erreichte. Zudem haben die Beach Boys über die Jahre hinweg ein Dutzend Alben aufgenommen, die nicht veröffentlicht wurden. Einige Lieder aus diesen Alben erschienen über die Jahre auf diversen Beach-Boys-Samplern.

Die Beach Boys waren mit ihrer Musik und ihren Texten wesentlich an der Schaffung des „Mythos Kalifornien“ und den damit verbundenen Metaphern und Symbolen beteiligt und werden in der öffentlichen Wahrnehmung meist untrennbar damit verbunden. Dieser Mythos beruht auf dem Versprechen beziehungsweise der Illusion eines endlosen Sommers, dem Primat des Augenblicks und eines ungebrochenen Optimismus sowie des unbegrenzten hedonistischen Vergnügens ohne störende Alltagssorgen, Krankheit oder Tod.

Am 12. September 2008 wurde hierzu vom Stadtrat in Los Angeles der „Brian-Wilson-Tag“ ausgerufen. Stadtrat Jack Weiss erklärte: “He created our idea of California.” (deutsch: „Er hat unseren Begriff von Kalifornien geschaffen.“

Bereits 1984 hatten die Beach Boys die Dokumentation An American Band veröffentlicht, die detailliert die Bandgeschichte wiedergibt. Sie endet mit Dennis Wilsons Tod. Im Jahr 1990 wurde mit Der Traum der Beach Boys ihre Bandgeschichte in einem Spielfilm dargestellt. Nach Carl Wilsons Tod folgte die Dokumentation Endless Harmony im Jahr 1998, die keine Überschneidungen mit An American Band aufwies.

Die Beach Boys sowie viele Weggefährten erzählen hierbei die Geschichte der Band. Für diese Dokumentation wurden einige unveröffentlichte Lieder verwendet. Im Jahr 2000 folgte mit An American Family ein weiterer Spielfilm über die Beach Boys, der den Fokus auf ihre frühere Karriere richtete und Mitte der 1970er Jahre endete.

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Kategorie: Alles aus San Francisco, Fog City - Stadt des Nebels

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